"In Nordrhein-Westfalen sperren manche Schulen das Wahlprogramm der Landes-Piratenpartei. Sie setzt sich für die Legalisierung von Cannabis ein, also wurde die Seite der Kategorie “illegale Drogen” zugeordnet.
Quelle:
Netzpolitik
Heute sind die Piraten aber schon wieder entsperrt.
"Nachdem die Charlottenburger Firma von einer Lehrerin, die einem Schüler die Analyse des Parteiprogramms als Aufgabe gestellt hatte, auf den Fehler aufmerksam gemacht wurde, änderte man die Einstufung händisch."
Quelle:
Telepolis
Passend zu der
Meldung von gestern:
"Das Betriebssystem Rugged Operating System (ROS) des Herstellers RuggedCom enthält eine undokumentierte Hintertür. Die Siemens-Tochter hat sich auf Netzwerk-Equipment für industriellen Einsatz in "rauen Umgebungen" spezialisiert; sie wirbt unter anderem für die Verwendung der Switches und Server in Kraftwerken, Öl-Raffinerien, beim Militär und in der Verkehrsüberwachung."
Quelle:
Heise
"It is esoteric, it is obscure, but this equipment is everywhere," he said. "I was walking down the street and they had one of the traffic control cabinets that controls stop lights open and there was a RuggedCom switch, so while you and I may not see it, this is what's used in electric substations, in train control systems, in power plants and in the military."
Quelle:
Ars Technica
Mehr zu der Sicherheitslücke gibt es auf
Full Disclosure.
Tja, da sieht man wieder wieso man wenigstens für sicherheitskritische (wenn nicht für alle) Anwendungen Open Source Software verwenden möchte.
"Der Europäische Gerichtshof hat soeben ein Urteil verkündet, dass Vorratsdaten auch gegen Filesharing genutzt werden dürfen"
Quelle:
Netzpolitik
Man darf sich jetzt aussuchen, ob man glauben will, dass Filesharing in die Kategorie Terrorismus und besonders schwere Strattaten fählt oder ob uns die übergestülpten Regierungen in diesem unbedeutsamen Detail ein wenig angeschwindelt haben.
"Deutschland scheitert daran, internationale Absolventen als Fachkräfte im Land zu halten, belegt eine neue Studie. Die Autoren kritisieren: Mindestens drei von vier ausländischen Hochqualifizierten wollen nach dem Studium gerne bleiben, wissen aber oft nicht wie."
Quelle:
Spiegel
Deutschland scheitert auch daran seine eigenen Fachkräfte angemessen zu behandeln. Als qualifizierte Fachkraft, die gerade 2-3 Monate ohne Job ist, wird man in Deutschland sogar für einen Halbtags-Callcenter-Job durch die ganze Republik geschickt oder es wird zumindest mehrfach der Versuch gestartet.
Wenn man dann allerdings sagt, das man auch bereit ist im Ausland Jobs anzunehmen, wird man mit guten Angeboten und Zusatzinformationen förmlich überschüttet. Für mich sieht das so aus als wolle Deutschland seine IT-Spezialisten händeringend los werden. ;)